Risikomanagement

Ihre persönliche Sicherheit liegt uns sehr am Herzen und wir engagieren uns daher auf vielen Gebieten dafür.

Das Chirurgie- und VenenCentrum   ist seit vielen Jahren im Qualitätsmanagement aktiv und war als erste Praxis  im Regensburger Raum nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert. Es finden seitdem  regelmäßig interne und externe Überprüfungen, sog. Audits, statt. Dadurch ist gewährleistet, dass Sie stets nach den aktuell neuesten Vorgaben behandelt werden und ein effizientes Fehlermanagement betrieben wird.

Dafür nehmen wir auch an CIRSmedical (critical incident report system) teil, ein Berichtssystem von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung für Klinik und Praxis, das vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin organisiert wird.

Auch Patientenschutz und Hygiene ist uns sehr wichtig. Unsere Standards entsprechen nicht nur  den gesetzlichen Vorgaben, sondern gehen  auch deutlich darüber hinaus. So hat Frau Dr. Withöft z.B. bereits 2012 die neue Zusatzbezeichnung "hygieneberatender Arzt" erworben, um wirklich optimale und aktuelle hygienische Voraussetzungen für Ihre Behandlung zu schaffen. Selbstverständlich werden auch regelmäßig Schulungen für die Medizinischen Fachangestellten durchgeführt und last but not least wird die Praxis durch eine externe Hygienefachkraft und im Rahmen des Programms bereits seit 2002 durch Ambu KISS (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System des Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen) bzw. ab 2017 durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) überwacht. Wir haben durch all diese Maßnahmen erreicht, dass das Risiko einer Infektion mit sog. Krankenhauskeimen insgesamt deutlich unter dem einer stationären Behandlung im Krankenhaus liegt.

Nicht zuletzt kümmern wir uns auch intensiv um die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten. Wir halten uns genauestens  an die entsprechenden Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und lassen alle Maßnahmen durch einen Datenschutzbeauftragten überwachen.

Nichtsdestotrotz gibt es immer Verbesserungspotential! Sollte es in Ihren Augen Mängel geben - bitte nutzen Sie unser "Lob und Tadel"-Rückmeldesystem! Einfach die bereitliegenden Bögen an der Anmeldung bzw in den Praxiszeitungen ausfüllen und in den Postkasten im Eingangsbereich einwerfen. Denn auch für den medizinischen Bereich gilt:

"Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein."
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Externe Hygieneberatung

In der letzten Änderung der bayerischen Hygieneverordnung  (MedHygV) vom September 2012 wurde festgeschrieben, dass ab dem Jahr 2016 erhöhte Anforderungen an ambulant operierende Einrichtungen gestellt werden. Diese werden von unserer Praxis bereits seit 2014 vollständig erfüllt. Darüber hinaus hat Frau Dr. Withöft bereits im Jahr 2012 die Weiterbildung zur „Hygieneberatenden Ärztin“ durchlaufen und ist somit in allen Hygienefragen ein kompetenter Ansprechpartner.

Auch haben wir uns bereits im Jahr 2012 entschlossen, unsere Maßnahmen auf dem Gebiet der Hygiene extern überwachen zu lassen, auch wenn dieses zu diesem Zeitpunkt noch keine Vorschrift war. Dazu arbeiten wir mit Hr. Markus Kerscher vom BZH Freiburg im Rahmen regelmäßiger Begehungen und Supervisionen zusammen.

Qualitätssicherung mit Ambu Kiss/IQTIG

Seit dem Jahr 2002 gibt es für ambulant operierende Einrichtungen die Möglichkeit, die Häufigkeit aufgetretener Wundinfektionen extern statistisch erfassen und auswerten zu lassen. Dies erfolgt am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikum Freiburg.

Unsere Praxis nimmt an diesem Projekt bereits seit 2002 teil. Falls Wundinfektionen auftreten, melden wir diese der Projektleitung, welche Art und Häufigkeit erfasst  und mit Vergleichspraxen bundesweit statistisch auswertet.

Unsere Praxis liegt seitdem immer im bzw. unter dem Bundesdurchschnitt Wir freuen uns sehr, Ihnen damit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit bieten zu können.

Ab dem Jahr 2017 wird das Projekt Ambu Kiss ersetzt durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen.

Aktion "saubere Hände"

Die WHO hat im Jahre 2005 eine weltweite Initiative zur Verbesserung der Patientensicherheit gestartet. Dabei wurde die Bedeutung der Händedesinfektion bei der Vermeidung von „Gesundheitswesen-assoziierten Infektionen“ in den Vordergrund gestellt. Seit dem Start der Kampagne haben sich weltweit 162 Staaten verpflichtet, darunter auch Deutschland, auf nationaler Ebene eine Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion durchzuführen. Auch in unserer  Praxis wird der hohen Bedeutung der Händedesinfektion im täglichen Ablauf Rechnung getragen. Dies spiegelt sich zum einen in der räumlichen Ausstattung wieder: in jedem Behandlungsraum findet sich mindestens ein Desinfektionsmittelspender, es werden nur zugelassene, gelistete Desinfektionsmittel verwendet. Mindestens genauso wichtig ist jedoch eine exzellente Schulung des Personals. Daher führen wir mehrmals jährlich praxisinterne Hygieneschulungen durch und nehmen regelmäßig an entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen teil. Durch die Teilnahme an der Aktion saubere Hände (Träger: nationales Referenzzentrum für die Surveillance nosokomialer Infektionen www.nrz-hygiene.de, Aktionsbündnis Patientensicherheit www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de und Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen e. V. www.gqmg.de) unterziehen wir uns freiwillig einer entsprechenden externen Kontrolle. Wundinfektionen nach einer Operation sind eine gefürchtete und im Krankenhausbereich nicht allzu seltene Komplikation. Das Risiko, eine Wundinfektion zu bekommen, liegt im ambulanten Bereich seit jeher deutlich unter den Vergleichszahlen aus den Krankenhäusern. Nichtsdestotrotz sollen natürlich alle Maßnahmen ergriffen werden, die zur Vermeidung solcher Infektionen beitragen können.

Qualifiziertes Personal

Basis für Ihre Behandlung sind unserer langjährige Erfahrung, das fundierte Wissen unserer Mitarbeiterinnen und Ärzte sowie die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Dazu sind die Ärzte in den entsprechenden Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und der deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie sowie der europäischen Herniengesellschaft engagiert und nehmen regelmäßig an entsprechenden Fortbildungen und Kongressen teil bzw bilden selbst Kollegen z.B.  auf dem Gebiet der endovenösen Katheterverfahren aus.

Zusätzlich werden Zusatzqualifikationen erworben wie "Wundexpertin" durch Frau Dr. Brunner und "Hygieneberatende Ärztin" durch Fr Dr. Withöft.
Auch die Mitarbeiterinnen qualifizieren sich laufend durch  Zusatzausbildungen wie "ambulantes Operieren" oder "Sterilgutassistentin", "Hygienebeauftragte" oder "Phlebologieassistentin" weiter. Wir sind auch Ausbildungsbetrieb für MFA und zertifiziertes Ausbildungszentrum für Phlebologieassistenten und haben auch die volle Weiterbildungsermächtigung für Ärzte für die Zusatzqualifikation Phlebologie.

Im Rahmen unseres Qualitätsmangementsystems finden regelmäßig interne als auch externe Überprüfungen statt, so dass wir Ihnen stets Wissen auf dem neuesten Stand präsentieren können.