Patientenrechte

Leider gibt es keine absolut risikofreie medizinische Behandlung, sogar ein Nicht-Handeln kann Komplikationen einer Krankheit hervorrufen. Es ist daher unsere Verpflichtung, bei jedem Patienten eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung für jede Behandlung vorzunehmen und die für den jeweiligen Patienten nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand bestgeeignete  maßgeschneiderte Behandlung anzubieten.
Voraussetzung dafür ist, dass Ärzte und Mitarbeiterinnen fortlaufend geschult sind und die Praxisleitung ihr Wissen über den jeweiligen aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand durch Teilnahme an Kongressen und engen Kontakt zu Fachgesellschaften erneuert. Auch an Gerätschaften und Instrumentarium werden höchste Qualitätsansprüche gestellt, die auch entsprechend überprüft werden. Unsere Operationen führen wir im neuen, nach modernsten Top-Standards gebauten und eingerichteten OP-Zentrum durch. Viele Patienten fürchten bei Operationen heutzutage in erster Linie die Wundinfektion mit z. B. MRSA-Keimen - keine unbegründete Sorge, vor allem bei Krankenhausaufenthalten. Wir haben diesbezüglich ein ganzes Bündel von Maßnahmen auf dem Gebiet der Hygiene ergriffen, die zum Teil weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus gehen. Durch die konsequente Beachtung dieser Vorgaben liegt unsere langjährige Infektionsrate deutlich unter dem Durchschnitt.

Weil uns die Sicherheit unserer Patienten sehr am Herzen liegt, haben wir uns dem nationalen Netzwerk "Aktionsbündnis Patientensicherheit" angeschlossen.

Dieses Netzwerk wurde 2005 von Trägern der Gesundheitsversorgung und Patientenorganisationen gegründet. Es setzt sich für eine sichere Gesundheitsversorgung ein und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung dazu geeigneter Methoden. Dazu hat es sich die Ziele  Glaubwürdigkeit durch Unabhängigkeit, Bündelung von Fachkompetenzen und multidisziplinäre Vernetzung von der Praxis für die Praxis gesetzt.

Die Rechte der Patienten sind in der Bundesrepublik Deutschland auf besondere Weise geschützt. Am 26. Februar 2013 ist das Patientenrechtegesetz in Kraft getreten. Das Gesetz verbessert den Schutz von Patientinnen und Patienten – es macht deren Rechte gut sichtbar und verständlich. Das nachfolgende Dokument des Bundesministeriums für Gesundheit fasst die bestehenden Regelungen zusammen.

Ratgeber für Patientenrechte »

Weitere Informationen finden Sie hier:

Bundesministerium der Justiz
Mohrenstraße 37 
10117 Berlin
(030) 185 80 00 30 / 185 80 90 46
www.bmj.de