Verkalkung der Halsschlagader

Ablagerungen in der Halsschlagader können zu einer Störung der Hirndurchblutung führen. Erste Anzeichen können Sehstörungen sein, aber auch vorübergehende Lähmungserscheinungen sind mögliche Vorboten. Risikofaktoren sind hohe Cholesterinwerte, hoher Blutdruck, Diabetes mellitus und Nikotin. Durch eine Untersuchung der Halsschlagader können wir Verkalkungen nachweisen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Diese Leistung bieten wir als IGeL-Leistung an.

Schaufensterkrankheit (pAVK)

Müssen Sie beim Gehen immer wieder stehen bleiben, weil Sie Verkrampfungen in den Beinen spüren? Mit Ultraschall können wir Verkalkungen des Gefäßsystems nachweisen, die zu einer Verengung von Gefäßen oder sogar zu Gefäßverschlüssen führen können. Je nach Ausmaß der Erkrankung kann durch Gehtraining und die Verminderung von Risikofaktoren eine Verbesserung der Beschwerden erreicht werden. Auch hier erhöhen Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Cholesterin und Nikotin das Risiko der Erkrankung.

Gefäßaussackungen (Aneurysmen)

Eine Erweiterung der Bauchschlagader führt dazu, dass die Gefäßwand immer dünner wird. Hier können sich Aussackungen bilden, in denen Thromben entstehen und  lebensbedrohliche Embolien verursachen können. Ein Platzen dieser sogenannten Aneurysmen birgt zudem das Risiko schwerer lebensgefährlicher Blutungen. Mit zunehmendem Alter kann dieser Prozess insbesondere bei Männern in Gang kommen. Als IGeL-Leistung können wir Ihre Bauchschlagader ausmessen und Ihr Risiko einschätzen.

Gefäßanomalien

Wenn eine unnatürliche Verbindung zwischen einer Arterie und einer Vene besteht, entwickelt sich hier ein Kurzschluss, durch den das zugeführte sauerstoff- und nährstoffreiche Blut einer Arterie direkt in die ableitende Vene fließt. Das dazwischenliegende Gewebe wird somit umgangen, die entstandene Minderdurchblutung bringt eine Unterversorgung bis zum Absterben der Zellen mit sich. Darüber hinaus kommt es durch den vermehrten Blutzufluss zu einer Überversorgung der Vene mit zum Teil erheblicher Erweiterung bis zur Vergrößerung der betroffenen Extremität und intensiven blauroten Hautverfärbungen. Nicht selten bestehen dann auch im Rahmen sog. Syndrome Veränderungen an inneren Organen.